Schweiz
Konsum - Detailhandel

Manor will Food-Läden in der Deutschschweiz einstellen

Manor will Food-Läden in der Deutschschweiz einstellen – Coop übernimmt drei Ableger

13.08.2025, 10:1913.08.2025, 10:19

Die Warenhauskette Manor will sich mit seinen Food-Supermärkten künftig auf die Westschweiz und das Tessin konzentrieren. Drei Ableger in der Deutschschweiz sollen an Coop gehen.

ZUR BERUFSAUSBILDUNG DER DETAILHANDELSFACHFRAU IM WARENHAUS MANOR STELLEN WIR IHNEN HEUTE, MITTWOCH, 10. FEBRUAR 2016, FOLGENDES NEUES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- A retail trade apprentice cuts a  ...
Manor baut sein Food-Angebot in der Deutschschweiz ab.Bild: KEYSTONE

Konkret betroffen sind in den nächsten zwei Jahren die drei Standorte in Rapperswil, Emmen und Basel. Die bisherigen Mitarbeitenden sollen im Zuge der Betriebsübernahme Vertragsangebote von Coop zu mindestens gleichwertigen Konditionen erhalten, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Gleichzeitig soll das Wachstum in der Westschweiz und dem Tessin weiter vorangetrieben werden. So hält das Unternehmen an seinem bereits Anfang Jahr verkündeten Investitionsprogramm über 200 Millionen Franken in den nächsten zwei Jahren fest. Das Geld soll in die Neugestaltung von Fashion-Flächen, in hausgemachte und lokale Food-Angebote sowie in die Modernisierung der Food-Supermärkte, Restaurants und den Ausbau des Omnichannel-Angebots fliessen, heisst es weiter.

Nach eigenen Angaben betreibt Manor aktuell 25 Food-Supermärkte in der Schweiz. Dazu kommen noch 56 Warenhäuser und 23 Restaurants. Derzeit beschäftige die Gruppe rund 6800 Mitarbeitende in der Schweiz. (dab/sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
22 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Znuk
13.08.2025 10:38registriert März 2014
Sehr schade.

Bald gibt es nur noch Coop, Aldi, Lidl und - wenn wir Schwein haben - Migros.

Ich habe Manor Food geschätzt für das teilweise etwas alternative Angebot zu den obengenannten.
654
Melden
Zum Kommentar
avatar
Darkside
13.08.2025 11:21registriert April 2014
Damit fällt für mich der letzte Grund weg, ins Emmencenter zu fahren. Die Fleisch und Käsetheken im Manor Food dort sind toll. Die Focacchias gleich am Eingang legendär.
Aber hey, endlich NOCH ein Coop, davon gibt's nämlich viel zu wenige...
633
Melden
Zum Kommentar
avatar
Die Systemimmanenz
13.08.2025 11:18registriert April 2023
Schon die Einstellung des Lebensmittel-Manor im St.Jakob Basel war sehr bedauerlich. Hochwertige Produkte und auch eine willkommene Abwechslung zum Coop/Migros-Einheitskuchen. Jetzt soll der Lebensmittelladen in der Innenstadt auch noch wegfallen? Na toll, als ob wir nicht schon gefühlte 2000 Coop-Filialen mit dem selben 0815-Produktemix hätten in der Stadt.
445
Melden
Zum Kommentar
22
«Die Schweiz hat dem iranischen Regime Legitimität verliehen»
Die Bevölkerung im Iran steht seit Ende Februar unter Beschuss von den USA und Israel. Die Menschenrechtsaktivistin Neda Amani erzählt, wie der Krieg die Widerstandsbewegung im Land verändert hat – und was die Schweiz jetzt tun sollte.
Frau Amani, Ihre Eltern sind in den 80er-Jahren aus politischen Gründen aus dem Iran geflüchtet. Der Rest Ihrer Familie lebt noch dort. Wann haben Sie zuletzt von ihnen gehört?
Neda Amani: Das letzte Mal habe ich kurz vor Ausbruch des Krieges mit ihnen gesprochen. Seither haben wir nichts mehr von ihnen gehört. Wir sind unheimlich besorgt. Seit zehn Tagen besteht eine Internetblockade. Ich stehe aber durch meine Arbeit mit Menschenrechtsorganisationen mit Menschen im Iran in Kontakt.
Zur Story